Unterwegs für die Nikolauskapelle

An 3 Adventsdonnerstagen waren die Klöpfamänner Hubert Irger, Stefan Gelder, Florian Steffl, August Schmid, Albert Schupfner und Sepp Stecher in ca. 90 Hauhalten in der Feldwies unterwegs. Die Spenden gingen in den letzten Jahren z.B. an die Kinderklinik in Aschau und den Krankenpflegeverein.

Dieses Mal kann die unglaubliche Summe von 1.584,60 EUR für die Renovierung der Nikolauskapelle am Südufer des Chiemsees verwendet werden. 

Die 1808 erbaute Kapelle wurde 1846/47 durch einen Eisstoß vernichtet und dann in der heutigen Form wieder aufgebaut. In den letzten 50 Jahren wurde sie bereits mehrmals ehrenamtlich renoviert. Nun werden Maurer- und Malerarbeiten, eine Überarbeitung des Nikolaus-Figur sowie weitere kleine Ausbesserungen die Zeichen der Zeit und der Natur entfernen und im Frühling die Kapelle wieder erstrahlen lassen.

Der alte Brauch der armen Dorfbewohner, die schwarz angemalt, um nicht erkannt zu werden, von Haus zu Haus zogen, wird von den Männern des Feldwieser Trachtenvereins seit einigen Jahren in der Vorweihnachtszeit gelebt. Dabei ist nicht nur die großzügige Spendenbereitschaft ein Antrieb für die 6 – auch die herzliche Gastfreundschaft verbunden mit warmen Getränken, die gute Verköstigung und – wies auch der Brauch ist – Spenden in Form von Guatln, Orangen und Nüssen freut die Klöpfamanna. So hatten etwa Stefanutti Toni und Vroni und Schorsch Schobersteiner extra auf die Männer gewartet und für den Schluss der Abende eine hervorragende Brotzeit vorbereitet.

Herzlichen Dank allen Spendern, die daheim besucht wurden sowie den Unterlandler Kühlheislern, die auf ihrem Christkindlmarkt einen Christbaum versteigerten und die Hälfte des Erlöses ebenfalls den Klöpfamannern zukommen liessen.

Über das Ergebnis der Verschönerung und der restlichen Verwendung der Spenden für caritative Zwecke folgt ein Bericht im nächsten Jahr!

 

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