Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei den Feldwieser Trachtlern

Marianne Jauernig, die nach ihrer Wiederwahl für weitere 3 Jahre Vorstand des Feldwieser Trachtenvereins sein wird, beschloss die Jahreshauptversammlung in der vollbesetzten Stube des Feldwieser Wirtshauses mit einem „Treu dem guten alten Brauch“ und freute sich sichtlich über ihre frisch gewählte Mannschaft. Ihr zu Seite stehen werden Scheck Hans als 2. und Martin Stephl als 3. Vorstand. Michaela Berg, 1. Schriftführerin, und Sabine Stecher, 1. Kassiererin, hatten vor den Neuwahlen ebenso wie Werner Linzmeier, Jugendleiter, und Stephan Irger, Aktivenvertreter, in ihren Rückblicken ein sehr aktives Trachtenjahr zusammengefasst. Werner dankte und verabschiedete zudem im Kreis der Trachtenmitglieder Karl Pummer, der 15 Jahre als Probenmusikant für unseren Trachtennachwuchs aufspielte und die Kinder und Jugendlichen begleitete.

Marianne Jauernig ließ in ihrem Bericht das bärige Gaufest in Rottau Revue passieren, ging auf die Bedeutung von „Sitt und Tracht der Alten, wollen wir erhalten“ ein und durfte feststellen, dass bei den Feldwieser Trachtlern diese Aussage gern und freudig gelebt wird. Die geplanten Veranstaltungen daheim und Teilnahmen an Festen in Chieming, Oberwössen, München und Bernau lassen schon jetzt Vorfreude auf ein kurzweiliges Jahr bei den Feldwieser Trachtler aufkommen. Nach den Berichten und der Entlastung der Vorstandschaft, die Markus Ebner als Revisor beantragt hatte und die einstimmig erfolgt, wurde auf viele Jahre zurückgeblickt:

Eine Freude der jährlichen Jahreshauptversammlung ist die Verleihung der Zoacha für langjährige Vereinszugehörigkeit an Vereinsmitglieder. Martina Heigenhauser und Schorsch Schobersteiner sen. durften den Anwesenden zu Ehrenenden das Zoacha anstecken, aber nicht alle der unten genannten konnten am Abend teilnehmen: Gnadl Franz, Holzner Peter, Schobersteiner Schorsch jun. und Wagner Anita sind seit 25 Jahren Mitglied bei den Feldwieser Trachtlern. Seit 40 Jahren dabei sind Huber Evi, Jauernig Marianne, Maier Hans, Schmid Sepp, Steffl Stefan und Stephl Hildegard. Gerstl Gerhard, Gschwender Gabi, Hartl Alois, Kalsperger Zita, Schobersteiner Ruth, Schwaiger Barbara, Steiskall Doris und Wimmer Sepp sind dem Verein seit 50 Jahren treu und Schwaiger Annemarie sowie Gnadl Klaus und Kreuz Annemarie 60 bzw. 70 Jahre.

Die Versammlung entschied sich anschließend gegen eine Änderung der Statuten, die die Mitgliedschaft im Verein ab 16 Jahren ermöglicht. In einem kurzen Meinungsaustausch wurden die Vor- und Nachteile abgewogen und die bisherige Regelung für gut befunden.

Bevor 1. Bürgermeister Marc Nitschke als Wahlleiter gewohnt souverän und sympathisch durch die schriftliche sowie die Wahl per Handzeichen führte und gemeinsam mit Regina Kreuz und Schorsch Schobersteiner sen. die Stimmzettel auszählte, wurde den ausscheidenden Mitgliedern der Vorstandschaft gedankt und eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Franz Schwaiger, bisheriger 2. Vorstand, und Albert Schupfner, Fähnrich, stellten ebenfalls, wie 3 Aktivenvertreter ihr Amt zur Wiederwahl. Die wichtige Aufgabe des Fähnrichs wird im nächsten Jahr auf mehrere Schultern verteilt sein und schon am Abend der Jahreshauptversammlung fanden sich einige Männer, die die Feldwieser Fahne z.B. in Raiten oder zu Fronleichnam tragen werden. Stephan Irger übergab sein Amt an Martin Stephl, der gemeinsam mit Fritz Berg den Aktiven Buam vorstehen wird. Christina Heigenhauser und Katharina Steffl werden die Aufgaben von den bisherigen Dirndlvertreterinnen Antonia Steinert und Christina Schwaiger übernehmen.

Bürgermeister Nitschke gratulierte den Trachtlern zu ihrem regen Vereinsleben und den vielen Erfolgen. Für die aktive Teilnahme an der 200-Jahr-Feier der Gemeinde dankte er dem Verein und wies auf den Einsatz von Marianne Jauernig und Michaela Berg bei den Vorbereitungen zu dieser Feier hin. Für das kommende Jahr sichert er die weitere Unterstützung der Gemeinde zu, wie schon jetzt an den Maibaumvorbereitungen zu sehen wäre. Ein neues Maibaumfundament, das allen Sicherheitsvorkehrungen genügt, konnte in der guten Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein kurzfristig geregelt werden. Die immer strengeren Auflagen erschweren das Vereinsleben sichtlich. Die Gemeinde wird hier weiter im Gespräch mit allen Beteiligten bleiben und zur Seite stehen. Er wünschte allen ein gutes Vereinsjahr, ein gutes Gelingen und dankt allen für ihren Einsatz.

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