JHV 2015

Zur Jahreshauptversammlung 2015 hatte der Feldwieser Trachtenverein ins Feldwieser Wirtshaus eingeladen. Die Berichte von Schriftführerin Michaela Berg, Kassiererin Sabine Stecher (die wiederum ein positives Jahresergebnis verkünden konnte) und Neu-Jugendleiter Bernward Ebner zeichneten genauso wie der Rückblick des 1. Vorstands Franz Gnadl ein sehr aktives und lebendiges Trachtenjahr: so sind etwa Proben, Heimatabende und das Gaufest alljährlich stattfindende Termine, zu denen besondere Einladungen wie die 120 Jahr-Feier des GTEV Siegsdorf oder das Ausrichten des 6-Vereine-Preisplattelns im Kalender hinzukamen.

Franz Gnadl zeigte sich sichtlich stolz auf seinen Verein. Durch alle Verantwortungsbereiche hindurch war im Ausschuss sehr gut zusammengearbeitet und mit all den anderen Vereinsmitgliedern das Trachtenjahr gestaltet worden. Auch die Übergangsregelung für die Jugendarbeit hatte sich für den Feldwieser Trachtenverein bewährt, denn statt eines Jugendleiters führte ein Jugendleiter-Team den Trachtennachwuchs, verantwortlich war aber stets die Vorstandschaft: Bernward Ebner, der sich an diesem Abend der Wahl des 1. Jugendleiters stellte, hatte durch diese Regelung die Möglichkeit, sich in den letzten 12 Monaten in den Aufgabenbereich einzuarbeiten. Er wurde einstimmig gewählt und nahm die Glückwünsche des Vorstands und seiner neuen Ausschusskollegen gerne entgegen. Auch 2. Bürgermeister und Wahlleiter Ludwig Ertl, der an diesem Abend die Grüße des 1. Bürgermeisters überbrachte, wünschte ihm alles Gute für die wichtige Aufgabe in der Jugendarbeit. Zudem hofft er auch für die Zukunft wieder auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Gemeinde und sicherte weiterhin die Unterstützung des mitgliedsstarken Vereins zu.

Berichtet wurde auch, dass die Vereinsfahne im Moment zur Restaurierung in Bad Reichenhall ist. Um diesen großen finanziellen Posten zu schultern, bat Gnadl, ebenso wie Sabine Stecher, um Spenden. Eine mögliche Unterstützung für den Verein bietet die geplante Teilnahme am „Chiemgauer“. Für Informationen dazu steht die 1. Kassiererin jederzeit zur Verfügung. Alle Freunde des Vereins können die Trachtler zukünftig, wenn sie den GTEV „Chiemgau“ Feldwies als Förderprojekt bei der Regionalwährung angeben, bei ihren vielen Aufgaben finanziell unterstützen. Revisor Markus Ebner, der die Kasse geprüft hatte, konnte, da alle Unterlage der Kasse lückenlos und ohne Beanstandungen vorgelegen hatten, die Entlastung der Vorstandschaft beantragen. Diese erfolgte einstimmig.

Andrea Schöpfer hatte im Februar nach 8 Jahren ihr Amt als Vortänzerin niedergelegt. Die Aktiven wählten daraufhin Christina Schwaiger und Antonia Steinert als neue Vortänzerinnen. Beide wurden von den anwesenden Vereinsmitgliedern in ihrem neuen Amt bestätigt. Andrea gab ihr Zoacha an beide weiter und freute sich sichtlich über das Geschenk „ihrer“ Aktiven: ein Gruppenfoto, aufgenommen beim letzten Maibaum-Aufstellen 2013.

Franz Gnadl konnte an diesem Abend bei vielen Vereinsmitgliedern Danke sagen und überreichte Andrea ein Geschenk für ihre langjährige Arbeit in der Aktiven-Gruppe, Marianne einen Blumenstrauß für ihren Einsatz für den Verein und unserer Wirtin Beate Blumen für die sehr gute Zusammenarbeit.

Die 3 Vorstände Franz Gnadl, Marianne Jauernig und Schorsch Schobersteiner hatten die schöne Aufgabe, Vereinsmitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft zu ehren: Stefan Steffl (25 Jahre),  Ignaz Irger (40 Jahre), Paul Stephl (50 Jahre) und Adolf Steffl (60 Jahre)

Christian Härtl aus München, Gaustandartenträger des Chiemgau Alpenverbands, hatte sich Zeit genommen und referierte zum Schluss der Versammlung für ca. 20 Minuten sehr interessant und kurzweilig über die regionale Verbreitung der südbayerischen Trachtenvereine. Seine Karte zeigte z.B. sehr deutlich, dass am Alpenrand, wo man Brauchtum und Tradition lebt, vielleicht auch wegen der interessierten Feriengäste, viele Trachtenvereine daheim sind.

Für die musikalische Umrahmung hatten den Abend über Hans Schönberger, Monika und Thomas Hiendl gesorgt und so konnte der Abend nach der Versammlung noch gemütlich ausklingen.

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