Gemeinsamer Auftritt der beiden Trachtenvereine in Berlin

In der ersten richtigen Winternacht 2015 / 16 machten sich einige Aktive vom Feldwieser und Überseer Trachtenverein, die Feldwieser Schnalzer und Alphornbläser sowie die Musikanten Bernhard Aschl, Theresa Haslberger, Marlies Huber und Wasti Gehmacher mit Bus auf den Weg nach Berlin zur Grünen Woche. Eine sehr interessante Stadtführung in Dresden, mit Mittagessen im Augustiner direkt neben der Frauenkirche, verkürzte gefühlt die lange Anreise am Samstag.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Hauptstadt und wurde trachtlerisch gekleidet durchgeführt: Busfahrer Toni steuerte ab morgens gewohnt sich bei einer Stadtrundfahrt mit Stadtführer die Sehenswürdigkeiten an. Auch ein Besuch des Reichstags stand auf dem Programm. Von der gläsernen Kuppel aus konnte am Spätnachmittag ein besonders schöner Sonnenuntergang beobachtet werden. Im „Restaurant Grünwaldturm“ gabs Mittagessen mit Bier vom Hofbräuhaus Traunstein!

An 2 Abenden (Sonntag und Montag) war die Musi im bayerischen Wirtshaus „Maximilians“ in der Friedrichstraße gebucht und alle genossen diese gemütlichen, lockeren und lustigen Abende ebenfalls – spontan wurde dazu geplattelt und getanzt. Auch die anwesenden Gäste ließen sich zu Gesängen hinreißen. Natürlich frequentierten die Berlinfahrer nachts auch die Clubs in Berlin ausgiebig!

Der eigentliche Grund der Reise, ein 2stündiger Auftritt im Rahmen der Grünen Woche in der Bayernhalle, führte die Truppe am Montag zum Messegelände. Die Reisegruppe aus dem Chiemgau hatte vor dem Auftritt die Möglichkeit, sich die Aussteller in den verschiedenen Hallen anzuschauen. Es gab viele Leckereien aus aller Welt zu probieren, die Stimmung war überaus gastfreundlich und die verschiedenen Kulturen, z.B. Marokko als Partnerland, präsentierten sich ansprechend und informativ. Der Auftritt war für alle eine neue Erfahrung: die vielen Zuschauer in der gut gefüllten Halle in Biergartenkulisse beklatschten und bejubelten die Tänze, Plattler und Musikstücke begeistert. Die Gäste bekamen einen kleinen, aber lebhaften Eindruck davon, wie Brauchtum und Kultur in Bayern noch gelebt wird. Es waren sich alle einig, dass es sich gelohnt hatte, im Vorfeld so fleißig gemeinsam zu proben und bepackt mit Baumstamm für den Holzhacker und Alphörnern den imaginären Weißwurstäquator zu überqueren.

Die Rückfahrt am Dienstag nach dem Frühstück verlief nach den aufregenden Tagen erwartet ruhig und brachte alle am frühen Abend sicher zurück in die Heimat.

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